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thumb_no_signl_mark__eileenInternational short film about the brave new world of mobil- and smartphones, filmed and edited by 7 young people from 6 countries in Berlin. Ein internationaler Kurzspielfilm über die schöne neue Smartphone-Welt von 7 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus 6 Ländern in Berlin.

Ergebnis eines interkulturellen Videoworkshops von BERLIN interkulturell und Medienprojekt Berlin . Länge: 8 Min

Die Jugendlichen trafen sich für das Projekt von September 2014 bis März 2015 einmal wöchentlich nachmittags nach der Schule für 2 Stunden, zuerst in den Räumen von BERLIN interkulturell, später im Schenkladen Friedrichshain.

Anfangs lernten die Jugendlichen sich untereinander sammelten die Jugendlichen verschiedene Ideen, die sie gerne filmisch bearbeiten wollten. Parallel wurden sie theoretisch geschult in der Filmgestaltung wie z.B. Kameraeinstellungen und Perspektiven. Dafür benutzten wir eine HD-Kamera Canon Legria. Damit probierten einige der Gruppe vor der Kamera verschiedene Trick-Effekte aus. Schließlich einigten sich die Jugendlichen darauf, das Thema Handy & Smartphone zu thematisieren und dazu verschiedene Spielszenen zu drehen. Es wurden verschiedene Fragmente der Story überlegt. So sollte etwas überzeichnet die Handy-Nutzung heute mit Drogenkauf und -konsum bzw. Abhängigkeit in Verbindung gebracht werden. Das wird deutlich in den Szenen als ein Darsteller abends auf der Strasse bei einem „Dealer“ ein Handy kauft, bzw. als der Hauptdarstellerin morgens ihr Handy ins Klo fällt und sie es aufwendig mit Reis trocknet und ungeduldig wie ein Junkie durchs Zimmer läuft.

Ebenso sollten die Veränderung in der Kommunikation zwischen Jugendlichen und die Selfiemanie Themen des Filmes sein. So werden am Alexanderplatz und in der U-Bahn jede Menge Selfies gemacht und im Café sitzen sich zwei Freunde sprachlos mit ihren Smartphones gegenüber. Am Ende des Filmes kommt die Hauptdarstellerin bei einem Autounfall ums Leben und hat im Himmel leider keinen Empfang mehr, daher der Titel (no sign@l). Für den Unfall wurden mit Stativ und fester Schärfe einmal das Überqueren der Strasse der Darstellerin gedreht und dann der fließende Verkehr. Am Computer wurden beide Szenen dann so montiert, dass es aussieht, als würde die Darstellerin wirklich überfahren.

Die Gruppe entschied sich, den Film komplett ohne Sprache zu drehen, damit er international ohne Worte zu verstehen ist. Die Aufnahmen wurden gemeinsam in der Gruppe mit einem professionellen Schnittsystem zusammen geschnitten. Die Musik bzw. Nachvertonung organisierte anschließend die Hauptdarstellerin zusammen mit einem befreundeten Musiker.